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| Roadtrip durch Neuseeland |
Montag, 21. Juli 2008
Ein halbes Jahr später...
Hey,
ein letzer Eintrag fürs erste.
Vorletzte Woche hab ich Julia, die mich knapp 3 Wochen besucht hatte in Christchurch beim Flughafen verabschiedet. Es gab unerwartet mit dem Gepäck Probleme. Ihre Airline war bei Übergewicht ziemlich kleinlich und wollte pro Extrakilo 115 Dollar haben. Jeder zweite wurde zurück geschickt und überall sah man saure Leute Sachen aus ihren Koffern in den Mülleimer schmeißen, sich anziehen oder mit der Post verschicken, damit die gewünschten 20 Kilo eingehalten wurden. Einer in der Schlange hatte 27 anstatt 20 Kilo und sollte über 900 Dollar für die 7 kg zahlen.
Bin dann erstmal zum Qantas Schalter und hab gefragt ob die auch so kleinlich sind da ich ja schon auf dem Hinflug an die 23 Kilo hatte und durch vor Ort gekaufte Klammotten, Mitbringsel und Uniunterlagen noch mal ein paar Kilo drauf kommen dürften. Zum Glück nimmt es Qantas nicht so genau und meinte 20 wären Maximum aber bis 25 würden sie meistens nichts sagen.
Da wir das Auto abgegeben hatten und ich somit nicht mehr mobil war, ging es für mich zurück nach Kaikoura wo ich ne knappe Woche in einem Traum von Backpacker gewohnt habe. War ziemlich ungewohnt ne Woche an einem Ort zu bleiben aber hat super viel Spass gemacht. Hab dort mit 10 anderen jeden Tag so eineinhalb Stunden gearbeitet und durfte dafür dort umsonst wohnen, Pool, Spa, Sauna und Fahrräder benutzen und hatte frei Frühstück. Echt Wahnsinn. Hab dort wieder Leute aus aller Welt kennen gelernt und mir mit Ihnen Kaikoura angesehen. Waren mal bei ner Seerobbenkolonie mal auf ner Halbinsel oder haben uns ein Weingut angesehen und eine Weinprobe gemacht. Am letzen Tag bin ich mit 2 anderen nochmal sportlich aktiv gewesen und haben nen 1800 Meter hohen Berg bestiegen. Anstrengend aber der Ausblick war nach 5 Stunden Anstieg total schön.
Letzen Donnerstag bin ich dann nach Christchurch um nach Deutschland zu fliegen.
War ziemlich gespannt ob ich mein Gepäck mitbekommen würde, da mir der Koffer ziemlich schwer vorkam und mein Handgepäck ein riesiger Rucksack war der bei weitem das Maximalmaß übertraf.
Mit dem Handgepäck hatte ich Glück aber da mein Koffer 27 Kilo wog musste ich 2 Kilo wegschmeißen, was aber nicht so schlimm war. War eher froh das ich 5 Kilo mehr mitnehmen durfte als normal erlaubt und mein riesen Rucksack als Handgepäck akzeptiert wurde;-) Außerdem hab ich sämtliche Pauamuscheln mit raus schmuggeln können, was laut Lonely Planet strikt verboten ist.
Nach 3 Stunden Flug bin ich in Sydney angekommen wo ich da der Flieger eh zum Landen runter geht nen Stop-Over für 24 Stunden eingelegt habe.
Dort angekommen bin ich zur Ticket Station um mich nach ne 24 Stunden Ticket zu erkundigen. Als Antwort bekam ich das ich mit den ungünstigen Tag im ganzen Jahr ausgesucht hätte. Was ich nicht wusste war, dass der Papst die gleiche Idee wie ich hatte und am gleichen Tag in Sydney zum Weltjugendtag gelandet ist.
Davon hatte ich in Neuseeland überhaupt nichts mitbekommen. Es waren ne halbe Millionen zusätzliche Touristen da, überall war Polizei, Menschenmassen, Hubschrauber, Busse fuhren nicht und manche Gebiete waren komplett abgesperrt.
Zum Glück konnte ich aber fast alles was ich sehen wollte auch ansehen und so bin ich nachdem ich endlich ein freies Zimmer gefunden hatte die nächsten 24 Stunden zur Harbour Bridge zur Opera, nach China Town, nach the Rock, dass Gründerzentrum Sydney’s und in den Botanic Garden. War soweit alles zugänglich außer, dass das öffentliche Verkehrsnetz bedingt durch die Menschenmassen völlig zusammengebrochen war;-)
Frechheit, dass der Papst meint genau am gleichen Tag wie ich anzureisen zu müssen;-)
Am nächsten Tag ging es dann mit einem Stop in Singapur 22 Stunden zurück nach Frankfurt.
Die Zeit ging total schnell rum. Irgendwas war immer, entweder schlief man, sah ne DVD oder es gab mal wieder Essen wovon es wirklich reichlich gab…
Angekommen in Deutschland wurde ich von meiner Family begrüsst. Cool alle nach so langer Zeit wieder zusehen. Auf der anderen Seite vermisst man auch alle aus nem halben Jahr Neuseeland.
Zurück in Deutschland zu sein, war komisch. Es war Sommer, die Autos fuhren auf der rechten Seite und alle waren hektisch und unentspannt;-)
Nen Taxifahrer der mich in Neuseeland zum Flughafen gefahren hatte und vor 13 Jahren aus Deutschland ausgewandert ist meinte noch, das er zurück in Deutschland nach 2 Minuten nen Herzinfarkt kriegen würde;-).
Hab immer noch Problem mit der Zeitumstellung aber ist auch schön wieder hier zu sein.
Hatte ne tolle Zeit da unten, leider ging die Zeit aber so schnell vorbei.
Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich da war.
Jetzt kommt für mich das Praxissemester, welches bestimmt auch toll wird bevor es Anfang 2009 zurück nach Bremen geht.
Ich habe übrigens etliche neue Bilder ins Photoalbum zugefügt.
Hoffe der Blog war unterhaltsam für euch.
Vielen Dank für die vielen Emails, Einträge und Skypeanrufe.
Beste Grüße und bis bald
Marcus
Freitag, 11. Juli 2008
Update...
Hi,
nun ist auch meine Zeit nach dem Studium in Neuseeland so gut wie vorbei. Wir sind einmal komplett um die Südinsel gereist und haben dabei 4000 km zurück gelegt. Da Neuseeland ja in der südlichen Hemisphäre liegt, wird es je weiter man in den Süden fährt kälter und im Norden immer wärmer. Dadurch, dass wir uns von Dunedin aus zuerst den Süden angesehen haben und dann die Westküste hochgefahren sind war es also nie wirklich kalt und die Sonne ist uns irgendwie immer gefolgt.
Wir haben spektakuläre Naturschauspiele wie Fjorde, Gletscher, Nationalparks aber auch Pinguine, Seelöwen, Robben und Delphine gesehen.
Meistens waren wir jeden Tag in einem anderen Ort und Backpacker übernachtet und hatten einige schöne dabei wo es zum Beispiel Kamine, Gitarren, Hängematten, kostenloses Frühstück, Whirlpools und ähnliches gab. Teilweise lernt man echt interessante und lustige Leute aus allen Teilen der Welt kennen. Angefangen von Leuten die komplett nach Neuseeland auswandern wollen, bis Leuten die immer so viel Arbeiten das sie genug Geld zum Weiterreisen haben oder aber Kurzurlauber. Die Deutschen hat man auffälliger Weise meistens an ihrer Unfreundlichkeit oder schlechten Laune erkannt.
Relativ am Anfang ging es zum Milford Sound, einer der größten neuseeländische Attraktionen. Da der Weg dorthin durch bergige Gefilde geht, durfte man ihn nur passieren wenn man Schneeketten bei sich hatte und selbst dann muss man Glück haben, dass die Straße freigegeben ist.
Am Milford Sound sind nur eine Handvoll Backpacker uns sonst gar nichts, da es ein Naturschutzgebiet ist. Die Fjorde sind echt beeindrucken (ich hab im Photoalbum ein paar Bilder benannt).
Von der absoluten Ruhe ging es ins pulsierende Leben nach Queenstown. Dies ist das Sportparadies und Spielplatz Neuseelands wo man von Bungy Jumping, Skydiving über Jetboat bis zum Skifahren so ziemlich alles machen kann. Was wir nicht wussten war, dass dort gerade das Winterfestival stattfand und somit alle Backbacker komplett ausgebucht waren. Somit mussten wir eine Nacht im Hotel übernachten. Abends war ein großes Fest mit Feuerwerk, Musik und Essbuden in der Stadt. Queenstown erinnert irgendwie an so einen Nobelskiort in der Schweiz und ist sehr auf Touristen und Kommerz ausgelegt.
Zwischendurch haben wir natürlich auch die EM verfolgt und das Halbfinale und das Finale morgens um kurz nach 6 gesehen. Naja die Spanier haben ja lange auf nen Titel gewartet…
Von da aus ging es mit mehren Übernachtungen die Westküste rauf. In der Mitte haben wir Yamaha, einen Kumpel aus Dunedin, wieder getroffen uns sind mit ihm und Freunden von ihm 2 Tage zusammen rumgereist. Unteranderem haben wir uns zwei Gletscher und die Pancakerocks (sehen wir aufeinander geschichtete Pfannekuchen aus) sowie den Arthurs Pass angesehen. Der Arthurs Pass liegt zwischen Christchurch und Greymouth und verbindet somit Ost- und Westküste. Hier fährt auch der Tranz Alpine, einer der bekanntesten Zugstrecken der Welt her.
Von da aus ging es die nächsten Tage dann mit verschiedenen Zwischenstationen weiter in den Norden in den Abel Tasman National Park und der Golden Bay wo Captain Cook Neuseeland wieder verlassen hat. Dort haben wir neben tollen Stränden auch Robben gesehen, die in einem Fluss rumspielten und so zutraulich waren, dass man sie hätte anfassen können.
Als nächstes ging es dann in die Marlborough Sounds. Hier gab es neben schönen Fjorde jede Menge Wein zusehen, das dies das Hauptanbaugebiet für neuseeländischen Wein ist. An der Westküste angekommen ging es dann über Kaikoura nach Chrichstchurch. In Kaikoura haben wir 2 Nächte übernachtet um Wale zu sehen. Leider sind genau in diesen zwei Tagen die Boote nicht rausgefahren weil der Pazifik zu stürmisch war. In Christchurch war dann eher wieder Großstadt angesagt und wir haben uns 2 Tage lang die Stadt angesehen und auch das Auto nach 4000 km wieder abgegeben. Das links fahren hatte ich mir schwerer vorgestellt. Man hat das eigentlich nach 1-2 Tagen verinnerlicht. Nur zweispurige Kreisverkehre sind die ersten Tage ein wenig ungewohnt. Die Stadt Christchurch ist die größte der Südinsel, erinnert durch ihren Baustil sehr an England und ist mit sehr viel Kleinkunst sehr sehenswert.
Vorgestern ist Julia dann wieder nach Deutschland geflogen (Schöne Grüße auf diesem Weg).
Mich hat‘s nochmal nach Kaikoura verschlagen. Hier werde ich die letzte Woche in der Dusky Lodge wohnen. Ein traumhaftes Backpacker mit Karmin, gemütlichen Räumen, Sauna und sogar einen beheizten Pool uns Spa draußen und trotzdem hat er den Flair eines Backpackers mit großer Küche wo jeder sein Essen kochen kann etc. Echt Wahnsinn, so einen Backpacker habe ich noch nie gesehen. Das Beste ist, dass ich hier mit 10 anderen jeden Tag von 9-11 Uhr 2 Stunden arbeite und dafür die Übernachtung und Frühstück umsonst bekomme:-)
Wenn die See nochmal ruhiger wird werd ich noch Delphine oder Wale ansehen. Das Wetter an sich ist zurzeit perfekt aber die See scheint hier draußen auf dem Meer ziemlich rau zu sein.
Nach den 2 Stunden arbeiten morgens hängen wir hier mit den anderen, die aus Israel, Irland und Amerika kommen herum und sehen uns die Gegend per Auto oder mit Fahrrädern an, die man auch umsonst vom Backpacker bekommt. Dieses Backbacker ist echt nicht normal, entweder die machen das Geld über die Masse oder die haben ausgesorgt und betreiben es aus reiner Freude…
Nächste Woche Donnerstag geht es dann für mich über Sydney und Singapur 18.000 km nach Deutschland zurück. In Sydney hab ich genau 24 Std. Aufenthalt. Nicht gerade viel aber für die Hauptattraktionen wird’s reichen.
Freue mich schon euch alle wieder zu sehen.
Melde mich nach meiner letzten Woche hier und meinen Zwischenstopp bei den Aussies, welche übrigens eine lustige Rivalität mit Neuseeland pflegen, nochmal.
Beste Grüße
Samstag, 5. Juli 2008
Freitag, 27. Juni 2008
Roadtrip
Kia Ora,
seit letzer Woche Mittwoch habe ich alle Abschlussprüfungen hinter mich gebracht;-) Abends war dann nochmal eine große Party da es allgemein der letzt mögliche Klausurtag war und somit alle mit der Uni fertig waren. Nach ein paar lustigen Kartenspielen ging es auf diverse Partys. Ich war gegen 5 Uhr morgens wieder zuhause und 2 Stunden später ging mein Bus nach Christchurch los. Mir ging es glaub ich noch nie so schlecht während einer Busfahrt. Nach 6 Stunden kam ich in Christchurch an wo ich meine Cousine vom Flughafen abgeholt hab, die mich zurzeit besucht. Da sie vom langen Flug erschöpft war haben wir uns für eine Nacht ein Zimmer in Christchurch genommen. Am nächsten Tag bin ich dann nochmal zum Flughafen um mich von Saima zu verabschieden. Sie ist zurück in ihre Heimat nach Las Vegas geflogen. Ziemlich blödes Gefühl wenn man nach so langer Zeit Abschied nehmen muss.
Mit dem für 3 Wochen gemieteten Wagen ging es dann zurück nach Dunedin. Am Anfang war es ziemlich ungewohnt auf der linken Seite zu fahren aber nach einer Weile ging es und ich hatte ja auch sofort 400 Kilometer von Christchurch nach Dunedin zum eingewöhnen.
Zurück in Dunedin lag eine komische Stimmung über die Uni Flats. Die meisten waren am packen oder gerade auf dem Wen zum Flughafen. Irgendwie war alles anders als sonst und keiner hat groß gesprochen.
Die nächsten Tage habe ich meiner Cousine Dunedin gezeigt. Yamaha ein Student aus Japan der schon seit fast 4 Jahren hier ist, hat uns zu ein paar coolen Stellen der hiesigen Halbinsel geführt wo wir Albatrosse, Pinguine, Robben und Seehunde gesehen haben. Seit Dienstag befinden wir uns auf unserem 3-wöchigen Roadtrip. Er führte uns zunächst in den Süden, von da aus die komplette Westküste hoch und schließlich zurück nach Christchurch. Bis jetzt war es traumhaft. Wir haben unteranderem die Moeraki Boulders (fast kreisrunde riesige Steine am Strand), Reste eines versteinerten Waldes und den Milford Sound gesehen. Der Milford Sound liegt mitten im Fjordlandgebiet und die Straße dorthin ist nur bei guter Wetterlage geöffnet. Es kann also sein, dass man erste gar nicht hinkommt oder aber seinen Aufenthalt dort unfreiwillig verlängern muss wenn die Wetterbedingungen es nicht zulassen zurückzufahren. Die Straße darf auch nur befahren werden wenn man Schneeketten für den Notfall im Auto mit nimmt. Wir hatten jedoch Glück und es war mit dass Beste was ich bisher hier gesehen hab. Es kommt einen fast so vor als wenn Peter Jackson dort ausschließlich Herr der Ringe gedreht hat. Heute sind wir nach Queenstown gefahren. Queenstown ist ein Paradies für Sportverrückte. Man kann von Bungee Jumping bis Sky Diving so ziemlich alles machen. Queenstown ist auch die Heimat von A J Harkett, ein Sportverrückter der das Bungee Jumping von hier aus weltberühmt gemacht hat. Unteranderem hat er es 1987 geschafft, das komplette Sicherheitssystem des Eifelturms in Paris zu umgehen um dann von ihm runterzuspringen. Das Video dazu wird neben anderen auch an seinen Orten hier gezeigt wo man im Vergleich zu Deutschland relativ günstig springen kann. Sieht ziemlich witzig aus weil die Polizei ihm noch während er unten am Seil hängt die Handschellen anlegt;-) Seit gestern ist hier für eine Woche ein Winterfestival und abends war ein tolles Feuerwerk zur Eröffnung weswegen alle Geschäfte noch spät abends auf hatten. Durch das Winterfestival sind hier alle Backpacker ausgebucht (un es gibt hier einige) und so mussten wir für eine Nacht ausnahmsweise in einem Hotel einchecken. Queenstown ist auch komplett auf Touristen und Sportaktivitäten ausgelegt. Sieht so ähnlich wie ein nobler Ski-ort in der Schweiz aus. Die nächsten Tage werden wir dann die Westküste erreichen wo wir Yamaha treffen werden der auch gerade in der Gegend ist. Bin mal gespannt was uns an der Westküste erwartet. Sie soll das beste der Südinsel sein.
Das war es erst mal wieder.
Hab ein paar neue Bilder online gestellt.
Bis bald
Montag, 2. Juni 2008
Endspurt
Hi,
hab alle Essays, Assignments und Vorlesungen abgehakt. Nun stehen noch drei Klausurtermine an. Die erste ist schon nächsten Samstag also nicht mehr viel Zeit zum lernen.
Die letzte ist dann am 18. Juni, was auch der letz mögliche Termin in der Klausurenphase ist. Nen Tag später beginnt dann meine vierwöchige Reise durch Neuseeland. Freue mich schon tierisch drauf denn bedingt durch die Uni blieb die letzten Wochen nicht viel Zeit um groß zu reisen. Meine Cousine kommt mich besuchen und wir haben für 3 Wochen ein Mietwagen mit dem wir die Insel unsicher machen werden. Zum Glück gibts in Neuseeland ein flächendeckendes Backpackernetz ;-)
Heute ist hier übrigens Nationalfeiertag. Am ersten Montag im Juni wird immer der Geburtstag von Queen Elizabeth gefeiert. Habs gemerkt als ich vor geschlossenen Türen beim Supermarkt stand. Cool ist das die Engländer (Gruß an meinen Bruder) heute nicht frei haben obwohl die Queen ja da lebt;-)
Als echte Fußballfans haben wir uns natürlich letztens das Champions League Finale zwischen Manu und Chelsea nicht entgehen lassen. Dank der Zeitverschiebung war das Spiel für uns leider um 06:45 morgens und eine Bar hatte extra aufgemacht weil hier, bedingt durch die Kolonialzeit, immer noch viele Engländer leben. Schon komisch morgens um halb 7 in eine Kneipe zu gehen aber sie war rappel voll. Überwiegend Manu Fans wovon die meisten ordentlich ihre Kehlen mit Bier durchgespült haben, besonders als nach 90 Minuten plus 30 Minuten Verlängerung und Elfmeterschießen Manu den Cup gewonnen hatte und sich seitdem beste Mannschaft Europas nennen darf.
Letzten Samstag war eine Farewell Party wozu alle internationalen Studenten eingeladen waren. Sind vorher mit ein paar Leuten noch in ne andere Kneipe wo wir uns das Finale der Rugby Super 14 League angesehen haben. Da spielen die besten Mannschaften aus Südafrika, Australien und Neuseeland den Cup aus. Im Finale standen ein neuseeländisches und ein australisches Team und die Kiwis haben souverän gewonnen. In der Kneipe gab’s 1 Liter Bierkelche für 3,50 Euro wovon wir dann auch einige gelehrt haben bevor es zu der Abschiedsparty in die Monkey Bar ging. Eine ziemlich originelle Bar/Disco da es eine umgebaute alte Kirche ist. War cool weil man ziemlich viele bekannte Gesichter gesehen hat auch wenn die Musik leider ausschließlich aus Techno und anderen elektronischen Musikrichtungen bestand wo ne gute alte Gitarre nenn Bass und nen Schlagzeug überhaupt nicht drin vorkamen. Naja einen Abend kann man sich das ja mal anhören aber dann reicht es auch.
Nächsten Samstag geht dann ja auch schon die EM los. Ziemlich cool weil aus nahezu allen teilnehmenden Ländern hier Studenten sind und jeder felsenfest davon überzeugt ist, dass seine Nation Europameister wird;-)
Haben Wetten für die einzelnen Spiele abgeschlossen. Freu mich schon auf den Gewinn;-)
Die Spiele sind jeweils um 4 Uhr oder 6:45 Uhr morgens und die Kneipen haben schon zugesichert, dass sie wieder aufmachen.
Hoffe mal, dass ich mich dann mit einem souveränen Gruppensieg hier verabschieden kann bevor die vierwöchige Reise durch Neuseeland startet. Freue mich schon Euch danach alle wieder zu sehen und natürlich auch auf den Sommer in Deutschland.
Neue Bilder gibts dann ab den 18. wenn die einmonatige Reise losgeht...
Bis bald
Sonntag, 27. April 2008
Das Dach Neuseelands
Hi,
nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag…
War die letzten Wochen eher mit Hausarbeiten für die Uni beschäftig und hab nicht so viel unternommen. Die letzte Woche hatte wir allerdings eine Woche lang frei weil hier der ANZAC-Tag war und da ungefähr die Hälfte des Semesters rum ist, hat die Uni die beweglichen Feiertage so gelegt das wir ne Woche frei hatten. Der ANZAC-Day ist der Jahrestag des ersten Einsatzes von neuseeländischen und australischen Soldaten im 1. Weltkrieg. Freitag sind wir mit 8 Leuten vom Tramping-Club Richtung Norden zum Mount Cook gefahren um den Mueller Hut zu besteigen. Der Mueller Hut ist ein Berg der direkt neben dem höchsten Berg Neuseelands (3750 Meter) angesiedelt ist und 1800 Meter hoch ist. Nach fünf Autostunden sind wir Freitagabend gegen 20 Uhr angekommen und haben unsere Zelte am Fuß des Berges aufgebaut. Die Nacht war trotz Schlafsack und Isomatte eisig und wir haben nicht viel schlafen können. Am nächsten morgen ging es dann um 9 Uhr morgens los. Beim Frühstück vor dem Start fragte mich einer wo denn meine Kohlenhydrate wären. Ich wusste erst gar nicht was er meinte, hatte ganz normal Brot und Obst mitgenommen. Doch schon am Anfang wurde mir klar worauf er hinaus wollte. Gleich der Beginn am Fuß der Berges war wahnsinnig steil. Und es standen sechs Stunden Aufstieg an bevor wir die Spitze des Mueller Hut erreichen sollten. Die Ausblicke auf dem Weg dort hin waren einmalig. Der Weg war mir für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu steil, aber ich wollte ja schließlich das Ziel erreichen und solange man nicht runter geguckt hat ging‘s…
Bis ich dann im letzten Drittel, nach ca. 4 Std. plötzlich nen Muskelkrampf im Oberschenkel bekam und das ausgerechnet am steilsten Stück des Anstieges wo man sich nicht mal eben kurz hinsetzten konnte. Der Krampf war leider ziemlich hartnäckig und so hatte ich die Wahl zwischen wieder absteigen oder das letzte Stück durchzuziehen was im Vergleich zum Rückweg „nur“ noch zwei Stunden waren. Nach sechs Stunden sind wir dann angekommen und der Ausblick war einfach traumhaft. Als ersten haben wir unsere Wasservorräte an der Hütte aufgefüllt wo man auch übernachten konnte, was aber zu teuer war. Wir begannen unsere Zelte aufzubauen da es bald dunkel werden würde und fingen an auf kleinen Gaskochern das Abendessen zuzubereiten. War sehr lustig da oben, die anderen haben mir von anderen Ausflügen mit dem Tramping Club erzählt und es gab neben dem Essen auch Wein, Bier und sogar schottischen Whiskey für den wir echtes Eis vom Berg aus Mangel an Eiswürfeln genutzt haben. Sehr cool;-) Sehr lustig war als plötzlich auf einem unserer Zelte ein Opossum saß was sich auf 1800 Meter Höhe verirrt hatte und das einzige Tier war das wir da oben gesehen haben.
Um 12 Uhr nachts sind wir dann alle, noch ziemlich fertig von den 6 Stunden Anstieg, in die Zelte zum schlafen gegangen, da wir schon um 6 Uhr Morgens wieder raus wollten um den Sonnenaufgang über Mount Cook anzusehen. Nachts sind wir dann andauernd von Lawinen wach geworden und am nächsten Tag konten wir sogar einige Lawinen live sehen. Die Nacht war ziemlich eisig da oben aber nicht so schlimm wie wir erwartet hatten. Wir sind zwar erst um 7 Uhr wach geworden aber hatten Glück, das sich die Sonne erst um kurz nach 7 über Mount Cook blicken lassen hat. Nach ausgiebigen Frühstück und bewundern des Sonnenaufganges haben wir uns dann auf den Abstieg gemacht der dann deutlich schneller ging. Waren nach 3 Stunden wieder am Ausgangspunkt und haben erstmal wieder den Gaskocher angeschmissen um was zu essen. Nach 5 stündiger Rückfahrt sind wie dann wieder in Dunedin angekommen und ich bin tot müde ins Bett gefallen. Dienstag gehts dann wieder in der Uni weiter. Der Endspurt bis zu den Klausuren...
Im Photoalbum findet ihr auch neue Bilder
Viele Grüße an alle
Dienstag, 1. April 2008
Neues vom anderen Ende der Welt
Aber ich hab seit meiner letzen Nachricht wieder einiges erlebt...
Das Wochenende vor Ostern waren wir am Tunnel Beach, ein Strand der nur durch einen im Felsen eingemeißelten Tunnel zu erreichen ist, welcher 1870 von John Cargill in Auftrag gegeben wurde um seiner Familie einen Privatstrand bieten zu können.
Über Ostern hatten wir dann vier Tage frei. Das Osterfest wird hier wie in Europa gefeiert (Kinder suchen Ostereier etc.) Da ich die Klausur noch vor mir hatte habe ich mich entschlossen in Gegensatz zu den anderen die keine Klausur hatten, ein nicht so weites Ziel auszusuchen und so bin ich mit dem Bus auf eine örtliche Halbinsel gefahren, die den Hafen vom Meer trennt. Ziel war der Sandfly Beach wo man, wenn man Glück hat, auf Pinguine und Robben stößt. Leider war zu meiner Überraschung die Haltestelle genau auf der falschen Seite und so durfte ich 7 km quer über die Halbinsel wandern. Dazu habe ich 3 Stunden gebraucht und ich war ziemlich fertig als ich ankam. Doch es hat sich gelohnt, die Landschaft auf dem Weg dort hin war traumhaft und ich kam genau mit Sonnenuntergang an was perfekt war, denn zum Sonnenuntergang kommen die Pinguine von ihrer Fischjagd aus dem Meer zurück und so sah ich Pinguine, Robben und Seelöwen, die gar nicht so scheu waren wie ich angenommen hatte. Die Robben hätte man wenn man gewollt hätte sogar anfassen können und auch an die Pinguine konnte man, wenn man sich ruhig verhalten hat, relativ nah ran.
Dort am Strand hab ich zum Glück ein paar Leute kennengelernt die in die gleiche Richtung wie ich zurück mussten und mich mitgenommen haben. Zuhause angekommen war ich ziemlich erschöpft und froh, dass ich nicht zurück wandern musste.
Letzen Samstag waren wir mit ein paar Leuten am Hafen. Die Rainbow Warrior, eines der Schiffe von Greenpeace macht zurzeit eine Tour entlang der neuseeländischen Küste. Da man nicht alt so oft die Chance hat sind wir natürlich hin und hatten das Glück das bei der letzten Besichtigungstour für diesen Tag noch wenige Plätze frei waren und so wurden wir 40 Minuten auf dem Schiff rum geführt. Die haben sogar Franzosen aufs Schiff gelassen und das obwohl der Vorgänger des Schiffs vom französischen Geheimdienst versenkt worden ist ;-)
Soweit erst mal
Hier läuft übrigens gerade der Sommerschlussverkauf auf Hochtouren, denn leider neigt sich der Sommer hier dem Ende zu obwohl ich echt Glück hatte da es, dafür das hier Herbst ist, immer noch so warm ist, dass man mit kurzen Klamotten rum laufen kann.
Donnerstag, 27. März 2008
Donnerstag, 13. März 2008
Lebenszeichen
Hey,
ich lebe noch auch wenn ich mich immer noch nicht an den Linksverkehr hier gewöhnt habe und schon oft fast überfahren worden bin:-)
Hab mich lange nicht mehr gemeldet aber gibt einiges zu tun für die Uni. Nebenbei bleibt aber zum Glück auch noch Zeit für anderes. So waren wir zum Beispiel bei einem Rugby Spiel der hiesigen Highlander gegen ein australisches Team. Die Highlander haben, wie der Name schon sagt, ihren Ursprung in Schottland und so spielten während sich die Spieler warm machten Dudelsackspieler im schottischen Outfit. Direkt vor unserer Stehplatztribüne war zusätzlich noch eine Bühne aufgebaut, auf der eine sehr gute einheimische Band Rockklassiker spielte.
14 Mannschaften aus Neuseeland, Australien und Südafrika tragen jährlich den größten Rugby Union Wettbewerb der südlichen Hemisphäre aus. War ne tolle Atmosphäre weil so ziemlich jeder in der Stadt schon den ganzen Tag über Fanartikel der Highlander, teilweise auch selbst gebastelt, trug. Das Spiel haben sie leider knapp verloren aber es hat trotzdem Spaß gemacht auch wenn wir wegen ziemlich starken Regen schon nach ca. 10 Minuten komplett durchnässt waren. Man hatte uns vor dem Spiel geraten überdachte Sitzplätze zu nehmen aber die waren teurer und die Stimmung dort ziemlich langweilig.
Diese Rugbyspieler können einiges ab. Glaube so mancher Fußballer würde sich alle 2 Minuten vom Platz tragen lassen.
Die Woche darauf haben wir uns zum ersten Mal den Strand angesehen. Sehr schöne Gegend und traumhafte Häuser, die direkt am Strand liegen.
Außerdem waren wir noch in einer netten Kneipe namens Backstage. Eine coole Pinte wo jeden Donnerstag jeder der Lust hat auf die Bühne steigen kann und ein viertel Stunde selbst geschriebene oder auch gecoverte Songs spielen darf. Dort habe ich nachdem ich die ersten Wochen immer nur Speights Bier aus Dunedin probiert habe endlich mal Steinlager Pure trinken können. Eines der seltenen Biere hier, welches nach deutschen Reinheitsgebot gebraut wird und somit kein Zucker beinhaltet :-). Das lassen sie sich hier aber ordentlich bezahlen… Ziemlig cool ist aber, dass hier überall Rauchverbot herscht und man nicht wie teilweise noch in Deutschland durch eine Nikotinwolke läuft sobald man in eine Kneipe geht.
So langsam habe ich mir hier das nötige Equipment für Wanderausflüge zusammen gekauft und wir planen dieses Wochenende einen Trip auf die Otago Peninsula, einer Halbinsel auf der Pinguine, Seelöwen, Robben und Albatrosse zu sehen sind. Allerdings sind die Pinguine wohl nur beim Sonnenauf-, und untergang da weil sie tagsüber auf Futterjagd im Meer sind. Samstagabends liegt dann eine Beachparty an. Als nächste planen wir in den nächsten Wochen ein Trip zum Milford Sound. Ein Fjordlandgebiet, welches sich über den Südwesten Neuseelands erstreckt und traumhafte Ausblicke garantieren soll. Montag ist dann St. Patricksday, der irische Feiertag, der hier wohl wegen der immer noch engen Verbindung mit Großbritannien ausgiebig gefeiert wird. Gestern war eine lustige Party bei uns in der WG, als spontan ein paar Leute aus den Nachbarhäusern rüber kamen.
Ich stelle bald mal ein paar Bilder auf die Seite…
Viele Grüße an alle
Montag, 25. Februar 2008
Die erste Woche ist rum


Die erste Woche ist rum und es gibt neues zu berichten. Mittlerweile habe ich die Stadt erkundet und kenne mich einigermaßen aus. Gleiches gilt auch für das Uni Gelände, von dem alleine der Park größer ist als von der Hochschule in Bremen. Die letze Woche haben alle die Orientierungswoche ausgenutzt um die Gegend zu erkunden und diverse Ausflüge zu machen. Am Donnerstag hat die Uni einen Zug-Trip gesponsert, welcher sich echt gelohnt hat. Die Landschaft war einmalig und man hat wieder neue Leute aus der ganzen Welt kennen gelernt. Auf dem Rückweg hat der Zug dann an einer abgelegenen Stelle gehalten und es gab BBQ umsonst. Abends waren wir dann in der Monkey Bar, eine alte Kirche, die zu einem Cub umgebaut worden ist. Sah witzig aus, der DJ stand oben bei den Orgeln und unten war die Tanzfläche und die Theke. Ich bin mittlerweile auch in den Tramping Club der Uni eingetreten. Sonntag war dann auch schon der erste Ausflug, der dafür das es der erste war, schon reichlich anstrengend war. Sind 2 Stunden am Stück einen ziemlig steilen Weg zum Mount Cargill hochgewandert. Oben angekommen waren alle ziemlich platt aber der Ausblick über die Stadt, den Hafen und das Meer war total schön.
Auf dem Abstieg gab es dann unten BBQ und Freibier für alle und es wurde Rugby, Fußball und Cricket gespielt. Ich musste wegen meinem ledierten Knie aber leider passen.
Von den Leuten die ich bis jetzt getroffen habe sind ca. 70 Prozent aus den USA. Die scheinen hier ne Invasion zu starken. Vielleicht glauben die hier gibts Erdöl ;-)
Einer hat sich auf dem Trip bei einer Schottin unbeliebt gemacht, als er fragte ob man in Schottland schottisch sprechen würde. Darauf hin wurde die Schottin ziemlich sauer und meinte das man dort Englisch spricht und sie auch nicht mehr in irgendwelchen Löchern in der Wäldern leben würden :-)
Das Sommer scheint hier gerade seinen Höhepunkt zu erreichen. Wir haben jeden Tag an die 28Grad...
Heute hatte ich dann meine ersten Vorlesungen und hab dabei gemerkt das es hinsichtlich der Essays und Assignemtns vom März bis April ziemlich stressig wird bevor dann am Ende die Klausuren anstehen. Aber daüfür hab ich Montags frei und Freitags auch schon ab 2.
Die Vorlesungen waren aber total interesssant und es wird sicherlich Spaß machen.
Samstag gehen wir zum ersten mal an den Strand und nachdem ich die Wassertemperatur getestet hab steht der Besuch eines Rugbyspiels auf dem Plan. Soweit erst mal von mir....
Freue mich über Kommentare auf dem Blog eurerseits...
Viele Grüße vom anderen Ender der Welt
Donnerstag, 21. Februar 2008
Mittwoch, 20. Februar 2008
Das wochenlange Warten hat ein Ende. Nach 26 stündigen Flug mit zwei kurzen Stops in Singapur und Sydney hab ich am Montag den 18. Februar Mittelerde erreicht. Den Flug habe ich ausgiebig genutzt um die gefühlten 10 Stunden Schlaf während der gesamten viertätigen Berlin Exkursion nachzuholen, die vor dem Abflug noch anstand. Ich war quasi nur zum umsteigen und essen wach wobei ich letzeres auch zweimal verschlafen habe. Auf der Rückfahrt aus Berlin gab es noch einen kleinen Schock, als die Bahn von Berlin nach Hannover einfach mal 20 Minuten in der Prärie rumstand. Dadurch verpasste ich wiederum den Anschlusszug in Hannover nach Höxter, der natürlich der letzte an diesem Abend war. Dafür durfte ich dann aber auch auf Kosten der Bahn mit dem Taxi nach Hause fahren. Nachdem ich mich am ersten Tag durch die neuseeländische Bürokratie an der Uni gekämpft habe, entwickelte sich am zweiten Tag abends spontan ein BBQ . Ein paar Amerikaner aus dem Nachbarhaus hatten einfach vor ihrem Haus einen Grill aufgestellt und ne halbe Stunde später kamen aus allen anderen Häusern Studentinnen und Studenten aus allen erdenklichen Nationen. Schweden, Island, Schottland, Kanada, Holland, Amerika usw. Das nenn ich mal Austausch der Kulturen. ;-) Die Studentenunterkünfte sind total schön hier. Pro Haus wohnen immer 5 Leute zusammen. Bei mir sind zum Beispiel eine Schwedin, 2 Amerikanerinnen und ein Neuseeländer mit im Haus.
Bevor nächste Woche die Vorlesungen losgehen, bietet die Uni ein buntes Programm zum erkunden der Stadt und der Umgebung an, welches allseits ausgiebig genutzt wird. Offiziell heisst das Orientierungswoche, wobei dafuer ziemlich viel Partz gemacht wird;-). Das Wetter ist etwas gewöhnungsbedürftig. Tagsüber haben wir den ganzen Tag super Wetter und Sonnenschein bis zu 30 Grad, wodurch ich mir auch gleich einen Sonnenbrand geholt habe. Abends wird es dann aber richtig kalt. Das Wetter entspricht quasi Ende August, Anfang September in Deutschland. Die Zeitverschiebung zu Deutschland entspricht genau 12 Stunden, so dass ich mir das umstellen der Uhr gleich sparen konnte. Ist aber schon irgendwie komisch zu wissen, das man wenn Deutschland ins Bett geht hier aufsteht.
Leider haben wir hier zu Zeit noch kein Internet. Daher muss ich noch auf das Internet in der Uni zurückgreifen. Werden hier aber auch bald Internet haben.
So viel zu den ersten Eindrücken…








